Tagebuch Sonntag, 29.09.2019

Gesehen : Viele Marktstände. Das Angebot entspricht mit wenigen Ausnahmen genau dem meiner Kindheit. Die ist aber schon ein paar Jahre her. Es ist ja schön, dass es Dinge gibt, auf die Verlass ist. Aber warum muss das unbedingt Geschmacklosigkeit und Diabetikerstrümpfe betreffen? Egal, es war trotzdem schön durch Schwabmünchen zu bummeln.

Als wir aus dem Biergarten nach Hause fuhren, begann gerade der Föhn zusammen zu brechen. Auf der einen Seite war es noch schön sonnig, auf der anderen zogen dunkle Wolken heran. Gleichzeitig leuchteten die Blätter strahlend gelb, ein wunderbares Farbschauspiel, das es so wohl nur hier im Alpenvorland gibt.

Getroffen: Mira, den Hund der Freundin meines besten Sohnes. Schockverliebt :-).

Gehört: Die typische Volksfestmusik.

Getan: Insgesamt fast elf Kilometer gelaufen. Richtig gut für den immer noch angeschlagenen Bänderriss.

Gelesen:

Gedacht: „Wer zum Geier kauft das?“

Gefragt: „Hast noch Lust auf Biergarten?“ Der Lieblingsmann hatte:

Dunkles Radler mit Käselaugenstange.

Gefreut: Über diesen schönen Tag mit einem Menschen, mit dem ich immer noch unglaublich gerne zusammen bin.

Geklickt: Die Seite einer Stoffhändlerin. Wir gehen in zwei Wochen endlich mal wieder aus und ich habe nichts anzuziehen. In diesem Fall aber nicht, weil der Kleiderschrank leer ist und/oder weil ich aus meinen Sachen herausgewachsen bin, sondern weil ich kaum noch schwarze Kleidung habe. Also nähe ich mir einfach etwas.

Gegessen: Auf dem Markt gab es sehr guten Steckerlfisch. Schön saftig, gut gewürzt, perfekt.

Gelacht: Über mich selbst, die entgeistert vor einer Zapfsäule stand, die nur mit Karte zu bedienen ist. Es gab keinen Schlitz zum Einstecken derselben. Somit oute ich mich als ausschließlich an Tankstellen tankend, wobei ich fast immer die Nummer meiner Zapfsäule vergesse.

Geplant: Das nächste Wochenende. „Blues Session“ im Bobs.

Und sonst noch so: Nachts habe ich unglaublich gut geschlafen und meine Fitness-Watch bestätigt, auch ruhiger als noch vor einigen Wochen. Es geht mir richtig gut und ich hoffe, das bleibt auch in der dunklen Jahreszeit so. Diese depressiven Schübe brauche ich wirklich nicht mehr.