Tagebuch Montag, 07.10.

Gesehen: Heute gab es wunderbare Himmelsschauspiele. Dunkelstgraue Wolke vor knallblaumen Himmel. Pinkfarbene Streifen vor der untergehenden Sonne. Und ganz kitschig färbte sich der Himmel im Anschluss komplett rosa mit feinen Schäfchenwolken.

Getroffen: Fast ein Auto, wenn auch im übertragenen Sinn. Zur Erklärung: Nur wenige Häuser weiter befindet sich das dörfliche Einkaufszentrum, bestehend aus Bäcker, Getränkeladen und Metzger. An und für sich eine feine Sache, allerdings fehlen vor den Läden die Parkplätze für die Menschen, die dort einkaufen möchten. Der Bundesbürger des Jahres 2019 möchte mit dem Auto bevorzugt in den Laden fahren, so bleiben die nur etwa 50 Meter entfernten und in ausreichender Anzahl vorhandenen Parkplätze frei. Es ist einfacher und näher, den Gehsteig zuzuparken und zwar so dicht, dass für Fußgänger kein Durchkommen ist. Zudem versorgen sich viele LKW-Fahrer bei Bäcker und Metzger mit Brotzeit und stellen, während sie einkaufen gehen, ihr Fahrzeug mit häufig sogar laufendem Motor am Straßenrand ab. Mit dem weißen Swiffer an der Leine gehe ich aber ungern auf der Straße vorbei und so hätten wir heute beinahe ein losfahrendes Auto getroffen.

Gehört: Flugzeuglärm, ein Geräusch, das ich gar nicht mag.
Die schnatternden Elstern vor meinem Fenster. Diese waren heute im Dauerlandeanflug auf unser Dach und führten zu einem an der Scheibe klebenden Kater.

Getan: Gearbeitet, geputzt und genäht.

Gelesen: Weiter im aktuellen Buch. Alle Klischees werden bisher perfekt bedient.
Die Süddeutsche Zeitung. Sehr interessanter Artikel über die schwitzenden Athleten der Leichtatlethik-WM und dass Meisterschaften immer häufiger in Länder verpflanzt werden, in die sie eigentlich nicht gehören. Auch die Zuschauer bleiben dort wohl aus.

Gedacht: „Vollidiot!“

Gefragt: „Möchtest Du fernsehen oder kann ich nähen gehen?“

Gefreut: Wir benötigen eine neue Esstischlampe und das von uns bevorzugte Modell haben wir heute reduziert gefunden. Warum sind Lampen nur so teuer?

Geklickt: Nur beruflich und die übliche Blogrunde.

Gegessen: Kartoffelsalat mit Endivien und vegetarische Klößchen.

Gelacht: Mal wieder: Der Hund. Nicht ganz jugendfrei, deshalb behalte ich den genauen Grund für mich.

Und sonst so: Montag halt. Wie immer viel Arbeit, viel Hausarbeit aber abends das Gefühl, alles wichtige für die Woche erledigt zu haben.