Tagebuch Dienstag, 08.10.

Gesehen: Unser Dorfbach, der ansonsten sehr klares Wasser führt, wirkte gestern regelrecht moorig. Woher dieses Phänomen, das ein paar mal jährlich auftritt, kommt, weiß ich nicht. Die Edelkrebse, die das Gewässer bevölkern, finden es aber wohl sehr schön. Ansonsten eher nachtaktiv zeigen sie sich dann auch mal tagsüber. Ein Krebs, der nur eine Schere hat, wohnt unter der Brücke und scheint den Fußgängern zuzuwinken. Er begrüßte gestern mittag den Hund und mich emsig herumkrabbelnd.

Gehört: Baustellenlärm, den ganzen Vormittag. Bei Krach kann ich ganz schlecht arbeiten, meine Konzentration litt sehr.

Getan: Nach der Arbeit die Katzenklos grundgereinigt. Das war eine gute Gelegenheit, auch das Bad sehr gründlich zu schrubben. Anschließend ging es an die Nähmaschine und danach habe ich es mir noch 2 Stunden mit dem Strickzeug gemütlich gemacht.

Gelesen: „Der Zopf“ ist ausgelesen. Bis zum Schluss kratzte die Story eher an der Oberfläche.

Gedacht: „Hoffentlich passt das so…“

Gefragt: „Könntest Du mit Lucky Krallen schneiden gehen?“ (Done)

Gefreut: Mein neues Nähprojekt scheint erfolgreich zu werden. Bis ich Euch darüber berichten kann, dauert es aber noch ein wenig.

Geklickt: Kurz zu Twitter und Facebook.

Gegessen: Vollkornpasta mit Chinakohl, Mandarinen und Lachs in Currysoße. Sehr lecker!

Geplant: Das Wochenende. Ich möchte dieses Jahr noch einmal Rad fahren. Leider ging ja monatelang wegen dem doofen Bänderriss gar nichts. Jetzt scheint alles verheilt, das Wochenendwetter verspricht trocken zu werden, also nichts wie los.

Gelacht: Mit dem Lieblingsmenschen.

Und sonst so: Aktuell läuft alles sehr ruhig und entspannt vor sich hin. Der Lieblingsmann hat (noch) kaum Nachmittagsunterricht und wir verbringen viel Zeit miteinander. In der Wohnung konnten wir alle kleinen Baustellen abarbeiten, die ja immer mal wieder anfallen. Ein sehr gutes Gefühl, denn so haben wir in den Herbstferien Zeit für Unternehmungen.