Tagebuch Donnerstag, 11.10.

Gesehen: Nebenbei ein wenig TV, ansonsten war das ein Tag ohne aufregende visuelle Bilder.

Gehört: Funghis Stimme. Der Kater hatte irgendwie ein Aufmerksamkeitsdefizit.
Die Nachrichten habe ich ob der Geschehnisse in Halle vermieden. Ich möchte diese politische Betroffenheit und das Diskutieren darüber, wie ein Einzeltäter so eine Tat verüben kann, nicht hören. Es handelt sich längst nicht mehr um „Einzeltäter“ und es müsste politisch gegen den Rechtsdruck vorgegangen werden.

Getan: Nach Arbeit und Haushalt einen Ärmel zugeschnitten. Eigentlich wollte ich dann noch nähen, aber spannende Gespräche sind wichtiger. Es blieb aber noch Zeit den Socken anzuschlagen, den ich teststricke.

Gelesen: Beruflich und die SZ.

Gedacht: „Sehr sympathische Frau“.

Gefragt: „Was kochen wir nächste Woche?“

Gefreut: Dass Hobbys verbinden und dass es zwischen zwei Menschen, die sich nur via Internet kennen, wunderbar fließen kann.

Geklickt: Veranstaltungsseiten.

Gegessen: Da ich zum Mittagessen die Reste der Vortage aufgewärmt habe gab es abends Brotzeit.

Geplant: Ein Nähtreffen.

Und sonst so: Manche Menschen machen sehr nachdenklich. Es wird (würde) gerne viel genommen, ohne dafür zu geben oder auch nur den Ansatz von „aufeinander zugehen“ zu zeigen. Ich habe endlich gelernt mich abzugrenzen, es geht mir auch gut damit. Dass ich es überhaupt tun muss, macht mich traurig.