Woche 48 / 2019

Das mit dem täglichen Bloggen ist ja böse in die Hose gegangen. Rein zeitlich schaffe ich es einfach nicht mehr, meine täglichen Gedanken hier zu veröffentlichen. Vielleicht ist das zumindest einmal in der Woche möglich, darum gibt es jetzt eine neue Kategorie. Die Schlagwörter habe ich beibehalten, das hat mir eigentlich gut gefallen.

Gesehen: Am Montag die Bauern (die gefühlt immer bekloppter werden). Gestern „Die Bergretter“, die zwar immer ziemlich konstruierte Geschichten liefern, diese aber extrem spannend. Tolle Serie zum nebenbei stricken. Ich glaube ich werde älter, ich mag auf einmal Heimatserien.

Viel unterschiedliches Wetter. Von Wind mit fliegenden Blättern über Sonne bis zu Regen war in dieser Woche alles dabei.

Gehört: Weder das Radio noch ein Hörbuch angehabt.

Getan: Das ganze Wochenende im Schrebergarten gewühlt. Die zuvor sehr verwilderten Beete sind jetzt hübsch und winterfest.

Am Mittwoch ziemlich spontan acht Sorten Weihnachtsplätzchen gebacken. Ein wenig in der Wohnung geräumt und mich dabei von etlichen Dingen getrennt.

 

Genäht: Ein wenig an Kerschis Oberhemd. Weder am Wochenende noch unter der Woche hatte ich wirklich Nähzeit.

Gestrickt: Der Body und ein halber Ärmel vom Islandpullover sind fertig. Auch hier gilt: Immer nur ein Stündchen wegen der Sehnenscheidenentzündung.

Gedacht: Da hattest so Angst vor Weihnachten mit den „ausgeflogenen“ Kids und nun wird es doch richtig schön. Man muss nur flexibel sein und bereit, sich an neue Rituale zu gewöhnen.

Gefragt: „Hast Du Lust die Plätzchen zu verzieren?“

Gefreut: Es gibt einen neuen Service vom Nähpark: Man kann jetzt Maschinen für drei, sechs oder zwölf Monate leihen um sie auf Herz und Nieren zu testen. Meine Bedürfnisse haben sich etwas verlagert. Als ich vor drei Jahren die VQ2 gekauft habe, stand Patchwork hoch im Kurs. Inzwischen nähe ich fast nur noch Bekleidung, nach den Hemdblusen und Hemden steht in den Weihnachtsferien eine Jeans für Kerschi und eine für mich auf dem Nähplan. Dicke Stoffe beziehungsweise Nähte und unterschiedlichstes Garne erfordern eine stabile Maschine, während die vielen Zierstiche aktuell kaum genutzt werden. Meine Brother liebe ich sehr, aber ich hätte so gerne ein richtiges Arbeitstier dazu.

Kerschi hat mir als Vorweihnachtsgeschenk sechs Monate Leihgebühr für eine ebensolche Maschine geschenkt. Flachbett, Vollmetall, viele Nutz- aber nur wenige „EntchenAutoKatzen-Stiche“. Einen integrierten Obertransport mit Differential hat die Janome 6700P auch, etwas, das bei Taschenprojekten sehr nützlich sein dürfte. Schöne Knopflöcher kann sie, das habe ich gestern sofort ausprobiert:

Im Laube der nächsten Monate werde ich weiter berichten wie sich die Maschine macht.

Ich finde das Mietangebot wirklich klasse, denn mit der W6 hatte ich mich eindeutig verkauft. Gott sei Dank habe ich da kein Geld kaputt gemacht, da sie zum Kaufpreis bei eBay wegging. Die Maschine hat weder dicke Stoffe vernünftig genäht (Stiche wurden ganz kurz oder ausgelassen) noch schwierige Stoffe gut transportiert. Selbst meine kleine Juki, die in den Schrebergarten umziehen wird, konnte das besser.

Geklickt: Die Seite von  Nähmaschine4you.

Gegessen: Vier mal Kürbissuppe. Ein absolutes Herbst-Winter-Lieblingsessen.

Gelacht: Ganz viel beim Backen. Und gestern gestrahlt als die Maschine kam.

Und sonst so: Habe ich mich mal wieder über die „Freundlichkeit“ mancher Paketboten gewundert. Außerdem bin ich sehr froh, dass ich es immer besser schaffe mit dem „Empty Nest“ umzugehen und die neue Freiheit zu genießen. Recht ambivalente Gefühle, aber die hat wohl jede Mutter. Leider ist die Freundin des besten Sohnes ever auch nicht sehr familienbezogen (aber nett, das ist nicht als negative Wertung zu verstehen sondern absolut OK).

Wir sind megaglücklich über den Schrebergarten. Kerschi renoviert über den Winter die Hütte, eine neue ist erst einmal nicht nötig. Damit er mir nicht erfriert, hat er diese Woche schon einen Gasofen bekommen. Ihm macht das Projekt riesigen Spaß, bei halbwegs vernünftigem Wetter verbringt er jede freie Minute im Grünen. Karma regelt wirklich alles, man muss nur Geduld haben. Das Gärtle kam genau im richtigen Moment.

Meine Handyfotos sind nicht mehr so dolle habe ich beim Erstellen des Beitrags festgestellt. Da muss dringend mal Ersatz her…..

Dieser Beitrag enthält unbeauftragte, unbezahlte Werbung wegen Marken- und/oder Bezugsquellennennung.