Arbeitsreicher Urlaubstag

Urlaub zu Hause hat einen großen Nachteil: Ist nichts geplant, verbringt man den gesamten Tag damit, liegengebliebene Hausarbeit aufzuarbeiten. So war es gestern: Nach dem Aufstehen und einem schnellen Frühstück habe ich geputzt, Wäsche gewaschen, Schränke geräumt und ähnlich nette Dinge erledigt.

Währenddessen ist der Lieblingsmann in den Schrebergarten verschwunden. Wir sind gerade dabei, die Hütte neu zu streichen und das nimmt wieder einmal mehr Zeit in Anspruch, als gedacht. Grau und weiß im Schwedenstil soll das alte Hüttchen werden.

Wir hätten ja irgendwann gerne etwas Neues, da die Sonne genau auf die Terrasse scheint. Da unser Schrebergarten im alten Lechbett liegt, wird es dort sehr warm und im Sommer sogar unerträglich heiß. Viele Nachbarn nutzen den Schlagschatten der Hütte um im Schatten sitzen zu können. Das geht bei uns aber nicht, da die Vorbesitzer fast direkt auf der Grenze gebaut haben. Wir experimentieren aktuell mit Ampelschirm und Sonnensegel, allerdings wenig erfolgreich. In den nächsten Jahren geben wir einer überwachsenen Pergola eine Chance, klappt das auch nicht, bleibt nur der Neubau und somit noch einmal sehr viel Arbeit. 

Gestrickt, gehäkelt oder genäht habe ich gestern gar nicht… noch nicht einmal eine Seite gelesen. Lediglich für die Nachrichten war noch etwas Zeit. Die Coronazahlen steigen wieder sehr. Da ich keine Lust hatte, mir darüber Sorgen zu machen, bin ich früher als geplant schlafen gegangen. Die weit geöffnete Balkontüre hatte schon Abkühlung gebracht. Die in diesem Jahr stets kühlen Sommernächte schätze ich sehr, denn sie bringen mir tiefen und erholsamen Schlaf.