22.08. – Zeit für DIY Dank Abkühlung

Bereits morgens war abzusehen, dass das Wetter wie angekündigt feuchter und kühler werden würde. Als ich meine übliche Runde durch die Blogs drehte (Facebook ist inzwischen zum „Minutenprojekt“ geworden, das neue Design trägt dazu nicht unwesentlich bei) begann es wie angekündigt zu regnen. 

Da Kerschi im Schrebergarten war, habe ich die Zeit genutzt, um mich in mein Nähzimmer zu verziehen. 

 

Wie Ihr seht, ist immer noch die eigentlich als Zweitmaschine gedachte W6 N8000 exklusiv im Einsatz. Den Wartungstermin für die Brother VQ 2 habe ich auf Oktober verschoben. Die W6 tut was sie soll, sogar besser als gedacht und da Wartungstermine im Moment sehr rar sind, kann ich mit dieser Lösung gut leben. Die dicke Bertha ist dann „wie neu“ wenn ich wieder viel mehr Zeit zum Nähen habe. Die Nähstunden im Sommer sind ja doch eher rar. 

Nebenbei habe ich den dritten Teil der „Berlin-Trilogie“ von Iny Lorentz gehört. Die ist so flach, dass es vollkommen egal ist, wenn man Teile des Hörbuchs durch das Geräusch der Nähmaschine und die Konzentration gar nicht hört. Ihr könnt Euch das Buch getrost sparen, so vorhersehbar ist die Handlung. Die Story hat etwas von „Nesthäkchen für Erwachsene“, nur rührt sie noch mehr in Klischees. Warum ich dennoch fertig höre? Einmal angefangen bleibe ich dann meist auch dran und als Hintergrundgeräusch beim Nähen ist es recht egal, was erzählt wird. 

Fertig geworden ist ein weiteres T-Shirt für Kerschi. Ich habe bei einem ausländischen Stoffhändler verschiedene dieser Modelle gekauft. Der Schnitt ist direkt auf den Stoff gedruckt, man muss also nur ausschneiden und zusammennähen. Das geht fix und ist in zwei Stunden erledigt. Da meinem Mann so ziemlich alle Shirt-Schnitte in seiner Größe passen, war das kein großes Risiko. 


Im Anschluss habe ich mich mit Lucky (siehe Beitragsbild) vor den Fernseher gesetzt und eine sehr spannende Reportage über das Revierverhalten von Katzen angesehen. Dabei wurde ein weiteres Patch meiner Häkeldecke fertig. 25 von 36 Mittelpatches habe ich jetzt. Eigentlich sollten alle 36 im Rahmen des Crochet-Alongs in zwei Wochen gehäkelt werden. Das hätte ich nie geschafft, aber Handarbeit soll ja nicht in Stress ausarten. Da ich aktuell keine Lust habe zu stricken, darf sich das Projekt gerne etwas hinziehen. Nachteil: Die geplanten Socken für den Winter schlummern alle noch in Knäuelform in der Schublade und die Gefahr kalter Winterfüße droht. 

Abends gab es wie geplant Caprese mit noch sonnenwarmen Tomaten und dazu Ciabatta. Bei den zwei Outlanderfolgen der letzten Woche, ebenfalls aufgenommen, konnte ich noch ein Häkelpatch fertig stellen. Ob mir diese Staffel gefällt, kann ich gar nicht richtig sagen. Sie ist aber zweifellos spannend.