24. und 25. August: Ein „Auto“ für Lucky, viel Garten und die vorgedruckten T-Shirts

Die letzten beiden Tage waren ziemlich ereignisreich, die Zeit zum Bloggen wurde da etwas knapp. Aber von vorne: 

Da wir aktuell wirklich viel mit den Rädern unterwegs sind, musste ein geeigneter Hänger für Lucky her. Ihn immer zu Hause zu lassen fanden wir arg schade, insbesondere, wenn es in den Garten und somit sein zweites Zuhause geht. Wir wollten ein möglichst kleines Modell, damit wir trotz des schmalen Fußweges zum Gärtle und den in den Breite nicht eben üppig bemessenen Radwegen in Landsberg sicher und wendig genug unterwegs sind. Es wurde ein Modell von Trixie (unbezahlte Werbung), das wir gleich ausprobiert haben. 


Lucky fühlte sich sichtlich wohl und inspiziert die Umgebung interessiert, während ich strample. Mit dem E-Bike klappt das auch bergauf prima, gegen den Wind habe ich allerdings von „Eco“ auf „Tour“ umgeschaltet, denn es wurde doch spürbar anstrengender. Da mein Rad einen guten Akku hat, ist das aber kein Problem und so steht auch längeren Touren nichts mehr im Wege. 

Im Garten gibt es aktuell nicht nur viel zu ernten, es muss auch Unkraut gejätet werden und wir haben in den ersten abgeernteten Beeten Gründünger gesät. Der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln, dieser Satz trifft auf uns Gartenneulinge tatsächlich irgendwie zu. 


Als wir im Frühjahr Kartoffeln legen wollten, waren alle Gartenmärkte geschlossen und der Onlinehandel hatte wochenlange Lieferfristen. Also haben wir kurz entschlossen ein paar Kartoffeln aus der Biokiste in die Erde gelegt. Die haben sich tatsächlich brav vermehrt und wir können die nächsten Wochen eigenen Kartoffeln essen. Naja, bei mir eher ein Muss, da ich kein großer Fan der Knollen bin; der Lieblingsmann liebt sie dafür aber um so mehr. 

Gespannt sind wir, ob wir noch eigene Auberginen ernten können. Die stehen in einem Kübel an der Hauswand und wollten erst so gar nicht richtig. Jetzt sind sie voller Blüten und haben auch Fruchtansätze. Pro Pflanze belasse ich aber nur zwei bis drei, damit sich die Früchte gut entwickeln. 

Der Minihokkaido hat einen Pilz, wie auch die Zucchini. Das scheint die Pflanzen aber nicht zu stören, sie windet sich seit ein paar Tagen durch die Physalis, bei der die ersten Früchte reif und viel aromatischer als im Laden sind, und setzt viele kleine Kürbisse an. 


Im Moment streicht der Lieblingsmensch quasi nebenbei die Hütte noch fertig, damit diese dem Winter trotzen kann. Der Innenraum muss dann auch noch ausgebessert werden, damit wir im Herbst nach der Gartenarbeit im Inneren gemütlich Tee trinken können. 

Genäht habe ich auch noch bzw. das letzte T-Shirt im „Werklehrerdesign“ zugeschnitten. Damit Ihr Euch das mit dem aufgedruckten Schnitt vorstellen könnt, hier ein Bild: 

Das sind die zwei Ärmel, oben das Halsbündchen und ein halbes Rückenteil. Schnipp schnapp drumherum und schon kann man sich an die Nähmaschine setzen. Das funktioniert allerdings nur, wenn man in Standardmaße passt. Ich selbst muss immer Abnäher haben und/oder eine FBA machen, da klappt das leider nicht.