Spaziergang am Ammersee

Nachdem für das ganze Wochenende Regen angekündigt war, beschlossen wir gegen Mittag noch zwei Stunden an den Ammersee zu fahren.

Wir liefen durch den Wald von Stegen aus Richtung Buch, eine Strecke, die wir sehr gerne laufen. Lustig zu beobachten waren die Gänse, die eine Vorliebe für Äpfel entwickelt haben und sich um die Früchte stritten: 

Kennt Ihr das Volkslied: „Von den blauen Bergen kommen wir…“? Genau diese Stimmung präsentierte sich als wir den Wald verließen. Der Himmel war dunkelblau und tauchte alles in ein unwirklich bläuliches Licht: 

Auf dem Ammersee war aber noch richtig was los. Neben Fischer und Stehpaddlern übten sich die Enten im Formationsflug und wenn Ihr genau hinseht, habe ich eher zufällig auch eine Möwe im Flug erwischt. 

Kinder hatten sich in Land-Art geübt und ein beachtliches Kunstwerk errichtet. 


Nach dem Spaziergang hatten wir großen Hunger und sind noch im Biergarten eingekehrt. Als die ersten Regentropfen fielen, machten wir uns auf Richtung Landsberg. Im Garten wollten, während dicke Tropfen fielen, die nächsten Tomaten geerntet werden. Inzwischen dürften es wohl 15 Kilo sein, und es hängen immer noch Früchte an den Pflanzen. Die ersten Birnen waren auch reif, allerdings sind diese recht schorfig und werden wohl als Belag auf einem Flammkuchen enden. 

Zu Hause habe ich dann noch mein neues Schätzchen ausgepackt. Wer mich kennt weiß, ich stelle nicht gerne an den Nähmaschinen herum und mag es noch weniger, diese umzubauen. Deshalb war ich mutig und habe mir die doch sehr günstige W6 707D Coverlock bestellt. Das ist ja kein großes Risiko, da man bei W6 4 Wochen testen und zurückgeben darf. Der erste Eindruck ist jedoch sehr gut und es gab, auch über Overlocknähte, keine Fehlstiche. So könnte ich die Brother-Coverstitch stets mit dem Deckstich nutzen und mit der zweiten Maschine säumen. Luxus ist dies zweifelsohne, aber da die W6 707D auch einen etwas höheren Füßchenhub hat als die Brother, bei der die Höhe deckstichbedingt eher mau ausfällt, hätten beide Maschinen durchaus ihre Berechtigung. 

Abends gab es den ersten Mikrowellenkürbis des Jahres, sehr lecker. Noch ein wenig TV und dann war ich so müde, dass ich ins Bett gewackelt bin und mit Lucky im Arm, mangels Lieblingsmensch, der noch nicht müde war, ganz schnell einschlief.