Sonntag, 13.09.2020: Radtour am Lech

Nach einam ausgiebigen Frühstück führte uns die heute Radtour zur Lechstaustufe 18. Die Runde ist etwa 20 Kilometer lang und genau das Richtige, wenn hinterher im Schrebergarten noch Arbeit ansteht. Ein kleiner Bach hinter der Staumauer zieht viele Familien mit Kindern an, die hier im Wasser spielen können.  

Der Lech ist im Moment teilweise verlandet und bietet den Schwänen reichlich Futter. Allerdings riecht es stellenweise auch etwas gewöhnungsbedürftig nach modrigem Schlick. Vom Rad- und Fußweg aus bieten sich herrliche Blicke auf „Alt-Kaufering“

 

Auf dem Rückweg müssen wir eine etwas längere Steigung hoch. Mit dem E-Bike gar kein Problem, der Lieblingsmensch musste allerdings schon etwas schwitzen. Wir sparen auf ein 2. E-Bike, soviel ist sicher ;-). 

Auf dem Heimweg gab es wieder einen Zwischenstopp an der Eisdiele, allerdings für mich diesmal mit einem Milchshake. Anschließend fuhr der Lieblingsmensch in den Schrebergarten, noch etwas wuchernden Efeu zurückschneiden. Inzwischen wirkt alles schon viel lichter und ansprechender. Das Blumenbeet bekommt endlich auch etwas Sonne ab. Dort sind die Blumen wegen des Schattens sehr zögerlich gewachsen. Das dürfte sich nun hoffentlich ändern. 

Während der Lieblingsmensch fleißig war habe ich zu Hause mit Lucky das Internet leer gelesen und das Schnittmuster fertig zusammen geklebt. Gegen 19 Uhr bin ich mit belegten Brötchen in den Schrebergarten aufgebrochen, wo wir zusammen zu Abend gegessen haben. Auch ich habe noch ein wenig im Garten gearbeitet. Wieder einmal konnten wir nicht alle Salatköpfe aufessen – die blühenden mussten aus dem Beet. Außerdem wuchert die Zucchini fröhlich weiter und bildet eine Keule nach der anderen. Merke: Nächstes Jahr reicht eine Pflanze, die dann ein ganzes Beet bekommt. 

Überhaupt werden wir weniger und ganz andere Sachen anbauen. Statt Möhren, Sellerie und Kohlrabi, die keine Knollen gebildet haben, überlegen wir Physalisstauden, Süßkartoffel und Edamame. Auch der Kürbis ist toll gewachsen und hätten wir die Schnecken konsequenter bekämpft, gäbe es sogar Miniwassermelonen. Der Garten liegt so sonnig und warm, dass wir es nächstes Jahr mit „richtigen“ Melonen versuchen. 

Als Wochenendabschluss durften wir einmal mehr ein wundervolles Abendrot genießen. 

Mit der neuen Cam bin ich bisher ziemlich glücklich. Wie überall zu lesen ist der Autofokus der Sony RX10 III zwar etwas träge und es ist sehr schwierig, beispielsweise fliegende Vögel scharf abzulichten. Alles andere jedoch macht die Cam in toller Qualität. Die Aufnahmen gestern sind alle im Automatikmodus entstanden. Gerade wenn es einmal schnell gehen soll, möchte ich nicht ewig die richtigen Einstellungen suchen, sondern zuverlässig ein relativ gutes Bild erhalten. Das klappt schon mal :-). Ich arbeite mich gerade durchs Fotobuch und bin gespannt auf die Qualität der Bilder, die ich dann „händisch“ einstelle.