Meine Woche

Getroffen: Unsere Schrebergartennachbarn und die „üblichen Verdächtigen“ auf der Hunderunde. Gezielt gar niemanden, Corona macht sich diesbezüglich leider bemerkbar. 

Gemacht: Nach dem Abendessen einen langen Spaziergang im Sonnenuntergang. Unter der Woche ist das wirklich selten und deshalb erwähnenswert. Man sollte sich dafür viel öfter Zeit nehmen!

Gewesen: An der Lechstaustufe, da hier die Abendstimmung sehr schön ist. 

Gesehen: Viele Wildgänse im Formationsflug. 

Herbstzeitlose, die leider schon verblühen. Gefühlt haben die früher später geblüht? 

Gehört: Noch immer wird an der Bahnstrecke gebaut und da sich Arbeiter auf den Gleisen befinden könnten, hupt im Moment jeder Zug laut. Das ist notwendig, aber nervig, denn die hupen auch spät Abends noch. 

Santiano bei „Carmen Nebel“. Wenn mir vor fünfzehn Jahren jemand erzählt hätte, dass ich derartige Shows total schön finde und selbst zu Marianne Rosenberg durch das Wohnzimmer tanze, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Das Alter? Der Konzertmangel durch Corona? 

Gerochen: Den Herbst. Diesen leicht morbiden Geruch liebe ich sehr. 

Gelesen: Viele Blogs, beruflich bei der Recherche, Fotobuch. 

Geschaut: Das Nähvideo zur Weste.  

Geschrieben: Außerberuflich sehr viele Blogbeiträge. 

Geknipst: Die neue Kamera habe ich fleißig genutzt und dabei mindestens ebenso viel Ausschuss produziert wie gute Bilder. 

Gegessen: Herbstzeit ist Kürbiszeit und besonders gerne mag ich Mikrowellenkürbis. 

Genascht: Eis vom Heumihof. 

Getrunken: Endlich wieder Kaffee. Zwar aus de Kapsel, ökologisch absolut Mist, aber im Moment vertrage ich nur den. 

Gekauft: Flohschampoo für unser Flohtaxi. Jedes Jahr im Herbst finden wir in seinem Fell diese lästigen Hüpfer. 

Gesucht: Ein biologisches Spot on, damit sich keine Flöhe mehr bei ihm ansiedeln. 

Gefunden: Immer noch nicht die richtige Cam. Ich bin beileibe kein Fan von schicken lassen und zurückschicken, aber da es keine Auswahl in den hiesigen Märkten gibt, bleibt nichts anderes. Die Sony war toll aber auf Dauer zu schwer. Wer eine Alternative zur Lumix 1000 weiß, gerne her damit. Die Lumix ist leider einfach auf. 

Geschenkt bekommen: Zeit vom besten Sohn aller Zeiten. Er versucht hat meinen Lappi wieder fit zu bekommen und ist da, wenn ich ihn brauche. Das ist unbezahlbar und ich bin ihm sehr dankbar dafür. 

Negative Gefühle: Ab und an Einsamkeit, aber ich glaube das ist durchaus normal, wenn alle Kinder ausgezogen sind. Ich kann die Ruhe und die neue Ordnung aber immer häufiger genießen. Zudem vermute ich, dass auch Corona und die reduzierten Sozialkontakte zu diesem Gefühl beiträgt. 

Positive Gefühle: Blühende Blumen, ruhig dahinziehende Wasservögel, warmes Licht. Der Herbst löst bei mir sehr viele positive Gefühle aus. 

Gelacht: Viel, der Mann hat mich gekitzelt. Und ich ihn….

Geweint: —

Gefreut: Über das funktionierende Laptop und sehr leckeren Kürbis. 

Geärgert: Über die Art, wie mit Lehrern umgegangen wird. Ein langes Thema, das hier nicht hergehört. 

Geschlafen: Ich leide im Moment unter seniler Bettflucht, die sich darin zeigt, dass ich abends nicht mehr müde werde. Mehr als sechs sieben Stunden sind nicht mehr drin. In diesen schlafe ich allerdings tief und fest.

Geträumt: Wie meistens kann ich mich an keinen einzigen Traum erinnern. 

Gefragt: Wie das mit dem Job vom Lieblingsmann weitergehen soll. Er ist „mobile Reserve“, und das in der Coronazeit. Das heißt, er könnte theoretisch in einer Woche in mehreren Schulen eingesetzt werden. Das Risiko sich Corona einzufangen steigt  und er hat mit einer nicht kalkulierbaren Schülerzahl Kontakt…. *ohne Worte*

Geplant: Im Weihnachtsurlaub nach Helgoland überzusetzen, um die Robbenbabys zu sehen. Mal sehen, ob das mit Hund geht. 

Wochenfazit: Eine relativ ruhige Woche ohne große Ups and Downs. Ich vermisse die „alte Normalität“ (was für ein Wort) allerdings zunehmend mehr, da bei uns im Herbst auch die „Konzertsaison“ losging. Endlich mal wieder live Musik oder in einem Club tanzen, das wäre so schön. Egal, ich kann es nicht ändern und habe mich mit der Situation arrangiert.