Wochenrückblick 04.1.0 – 10.10.2020

Getroffen: Eine Menge Menschen, aber nur auf Distanz.

Gemacht:  Drei große Zimmerpflanzen entsorgt. Siehe dieser Beitrag.

Den Weihnachtsurlaub coronageschuldet storniert. Dafür Osterurlaub in Südtirol gebucht, allerdings mit der Option, bis eine Woche vor Anreise kostenfrei stornieren zu können. Alles andere wäre im Moment unklug. Nun hoffen wir, dass wir Ostern unter blühenden Apfelbäumen verbringen.

Gewesen: Nach vielen Monaten mal wieder Cachen gewesen. In den nächsten Monaten dürfte die Corona-Situation noch doofer werden, denn alles, was wir in den Wintermonaten gerne gemacht haben, fällt aus: Konzerte, Barbesuche, Weihnachtsmarkt in der gewohnten Form, Kinobesuche. Einiges ist zwar erlaubt, wir fühlen uns aber beispielsweise in einer doch recht vollen Kneipe nicht so wirklich wohl. Also wollen wir als Ersatz mindestens einmal in der Woche cachen gehen, damit ich ein wenig „rauskomme“ und nicht nur mein Homeoffice sehe.  

Gesehen: Wundervolle Herbststimmungen und die „Leonhardkapelle“ in Kaufering: 

Gehört: „Ein Traum vom Glück“ (Eva Völler) . Eine schöne Beschreibung der Nachkriegszeit, nicht zu oberflächlich aber doch so flüssig, dass man es beim Nähen weghören kann.

Gerochen: Frische Pizza.

Gelesen: Das „Fundamentalteilchen“. Klickt mal rein, es lohnt sich…
Die Orkas greifen vor Portugals und Spaniens Küsten Schiffe an. Hier zu finden.

Geschaut: „Enola Holmes“: Wirklich nette Unterhaltung, perfekt mit dem Strickzeug.
„La Valla“ auf Netflix begonnen. Spannend, aber die Parallelen zur aktuellen Zeit machen Angst und ich werde erst einmal nicht weiter gucken.

Geschrieben: Blogtexte, Einkaufszettel, WhatsApp (der Lieblingsmensch war viel und lang in der Schule).

Geknipst: Ein wenig beim Geocaching. Siehe Beitragsfoto.

Gegessen: Tortellini mit Salbeibutter. Schon wieder, wie einfallslos, aber ich mag den Geschmack von Salbei im Moment sehr.
In der Pizzeria im „SIP“ eine Pizza Funghi (Die beste Landsbergs. Frische Pilze, gute Tomatensauce, genau die richtige Menge Käse. Nicht möglichst viel Belag und kein bisschen matschig.).

Genascht: Apfel-Zimt-Eis vom „Heumi“. Sehr, sehr lecker. 

Getrunken: „Echten“ Cappuccino mit gutem Espresso – mit anschließendem Sodbrennen. Aber der Geschmack war es wert!

Gekauft: Eine neue Küchenwaage. Ohne Batterien, die man dauernd wechseln muss.

Negative Gefühle: Immer mal wieder wegen dieser Corona-Sache. Die mobile Reserve, die den Lieblingsmann ohne Stundenplan durchs Schuljahr eiern lässt, verbunden mit Corona, machen auch nicht happy. Die steigenden Fallzahlen beunruhigen uns nicht nur aus diesem Grund sehr.

Positive Gefühle: Die Bilder von Südtirol haben ganz viele ausgelöst. Dort liegen die Wurzeln des Lieblingsmenschen und wir haben dort sehr viele, sehr schöne und sehr verliebte Urlaube verbracht. Ich bin nicht der riesige Bergfan, aber die Ecke, die wir uns ausgesucht haben, löst schöne Kindheitserinnerungen aus: Bozen, Brixen, der Kalterer See, Kastanien sammeln, Herbstferien, buntes Laub…..

Geärgert: Darüber, dass viele Menschen immer noch nicht begriffen haben, dass Corona keine Blase ist, die mal eben zerplatzt. Dass man eben jetzt keine großen Feiern veranstalten kann, nur eine begrenzte Anzahl von Menschen treffen sollte, aufpassen muss.

Geschlafen: Gut und tief, da auch der Lieblingsmann wieder besser schläft.

Geträumt: Tagträume vom Urlaub (aus – und ge-träumt).

Gefragt: „Wann fahren wir zum Gartenmarkt?“
Sollen wir diese Pension buchen?

Geplant: Die Wintersalate zu säen und das nächste Sockenpaar.

Wochenfazit: Die Urlaubsabsage hat mich sehr runtergezogen, ich bräuchte so dringend mal ein paar Tage „raus“. Als Freiberuflerin im Homeoffice ist Urlaub zu Hause einfach kein richtiger Urlaub, denn ich habe die Arbeit ja immer vor Augen. Der Tipp einer lieben Nähfreundin, es doch mit Südtirol zu versuchen, hat mich aus dem Loch geholt. Weihnachten runter zu fahren wäre angesichts der Zahlen äußerst unklug, aber ich freue mich jetzt einfach auf Ostern.

Ansonsten war die Woche ruhig ohne besondere Höhen und Tiefen.