Wochenrückblick 11.10. – 17.10.2020

Getroffen: Außerhalb der Familie niemanden – was aufgrund der Coronazahlen im Moment auch klüger sein dürfte.

Gemacht: Begonnen, die Kleiderschränke von Sommer auf Winter umzuräumen incl. gründlichem Auswischen. Kleidung ausmustern musste ich keine, da ich ja nach dem Prinzip: „Ein Teil nähen, eines weggeben“ lebe. 
Neue Masken bestellt, diesmal mit Regenbogendesign. Im Winter darf es ruhig farbenfroh werden. 

Gewesen: Geocachen – in Schongau, bei ziemlich kühlem Wetter. Es war aber dennoch sehr schön.

Grippe impfen. In diesem Jahr ist irgendwas in diesem Impfstoff, das mein Immunsystem sehr beschäftigte. Der Arm tat mehrere Tage weh und es bildete sich eine Rötung. Dennoch: Impfen ist wichtig, denn wie ich aus eigener Erfahrung weiß, ist eine Influenza eine äußerst unlustige Angelegenheit. 

Gesehen: Herbstnebel. Ich finde diese Atmosphäre wunderschön. 

Gehört: „Semmelnknödeln“ von Karl Valentin.

Gerochen: Nebel und Feuchtigkeit, vermoderndes Laub. 

Gelesen: Diese Woche war ich viel bei Ravelry unterwegs. 

Geschaut: Nichts, was erwähnenswert wäre. 

Geknipst: Auf den Cachetouren und im Nähzimmer. 

Gegessen: Selbst geknödelte Semmelnknödeln mit Schwammerl.

Genascht: Hallorenkugeln.

Getrunken: Viel Kaffee und heiße Zitrone. Der Winter beginnt. 

Geärgert: Über den Onlineversand. Es ist nicht schlimm, dass Rücksendungen wieder unter die Leute gebracht werden, ganz im Gegenteil. Dann aber bitte mit dem entsprechenden Hinweis und einem kleinen Preisnachlass. 

Gefreut: Endlich, endlich, endlich DIE Cam gefunden. Facebookgruppen beraten leider viel besser als „Fachmärkte“. Die Kamera ist schon bestellt und nun freue ich mich, wenn sie geliefert wird. Es wird eine spiegellose Cam mit Wechselobjektiven, ein schon älteres Modell, das aber alle Funktionen hat, die ich mir wünsche – und einen guten Preis. Bestellt im Fotohandel, den Händler mit dem O werde ich nicht mehr beglücken. 

Geschlafen: Nicht so gut, die Grippeimpfung beschäftigte mich auch mit nächtlichem Schwitzen. 

Geträumt: Tatsächlich von Digitalkameras, die in desolatem Zustand hier ankamen und die ich dennoch bezahlen sollte. Ich wachte ziemlich beunruhigt auf und war froh, dass es nur ein Traum war. 

Gefragt: „Was soll dieses Sh****?????“

Geplant: Die Cachetour für diesen Sonntag. 
Die ersten Fototouren.

Negative Gefühle: Corona – deshalb möchte ich das nicht weiter ausführen. 

Positive Gefühle: Freude auf die Fototouren mit schönen Bildern in guter Qualität, auch wenn die Lichtverhältnisse im Winter nicht mehr so gut sind. 
Zuversicht, dass ich mit dem Lieblingsmenschen auch diese Coronaphase überstehe.
Vorfreude auf Weihnachten, wir planen schon, wie wir die Wohnung schmücken möchten. 
Freude auf einen Besuch vom besten Sohn aller Zeiten und seiner Freundin. Es scheint doch zusammen zu wachsen und das ist so toll!

Wochenfazit: Der tägliche Blick auf die steigenden Zahlen ist wieder zur Routine geworden. Das war im Sommer schon anders, da habe ich nur noch alle paar Tage Informationen gesucht. Die Unvernunft der Menschen lässt mich den Kopf schütteln. Dass Einzelne sich nicht an Regeln halten wollten, feiern und Corona völlig ignorieren führt letztlich dazu, dass nun alle auf das verzichten müssen, was ohne große Sorge gegangen wäre. Ich hoffe, die strengeren Reglementierungen führen nun dazu, dass der Winter nicht gänzlich ohne Freizeitvergnügen stattfinden muss. 

Ansonsten eine ruhige Woche, auch die Winterdepression ist nicht ansatzweise zu spüren. Ich werden alles dafür tun, dass das auch so bleibt.