Brother Scan’n’Cut CM900 – getestet für den Nähpark

*Achtung: Dieser Text enthält Werbung. Allerdings gibt er ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.*

Mein neuer, lilafarbener Freund steht immer noch hier, die Testphase geht ja bis Mitte Juli. Allerdings habe ich bisher keine weiteren Kleidungsstücke verschönert, da das dafür vorgesehene Shirt noch nicht einmal zugeschnitten ist. Wir haben aber für Kay sehr detailreiche Manga-Bilder aus Folie bearbeitet und geschnitten. Toll: Sogar feine Linien werden sehr sauber ausgeschnitten, die Funktion des Gerätes ist wirklich top.

Weniger erfreulich ist hingegen, dass die Software des Brother Scan’n’Cut so „wenig kann“. Selbst ein geschwungener Schriftzug ist nicht möglich, dafür muss man jedes Mal auf andere Programme ausweichen. Auf Dauer gestaltet sich das doch sehr umständlich. Deshalb habe ich bei einem Sonderangebot zugeschlagen und mir die Business-Version der Silhouette-Software gekauft. Die kann nun alles, was ich persönlich mir gewünscht habe. Das ändert jedoch nichts daran, dass ich mir diesbezüglich von Brother viel mehr erwartet hätte.

Allerdings begannen mit der Fremdbearbeitung auch die ersten Probleme bei der Übertragung: Immer wieder kam diese Fehlermeldung: „Die Daten sind zu kompliziert, um importiert zu werden“. Eine Facebook Gruppe wusste aber sofort Hilfe: Ich musste die Dateien nur einmal im Brother-Programm öffnen und wieder abspeichern, dann klappte alles reibungslos.

Einige Dinge stehen in den nächsten Wochen noch auf meinem Test-Plan. Papier, beispielsweise für Karten, mit dem Brother Scan’n’Cut CM900 zu verarbeiten, habe ich bisher gar nicht ausprobiert. Den Versuch, Applikationen mit dem Plotter zu schneiden, habe ich rasch wieder aufgegeben. Der Stoffverschnitt ist enorm und beim Ablösen hat sich das Gewebe unschön verzogen oder ist ausgefranst. Die kleinen Teile meiner Patchwork-Ladys waren deshalb absolut unbrauchbar, was schade ist. Gerade bei den vorgedruckten Anleitungen hatte ich mir eine Arbeitserleichterung durch die Nutzung des Plotters erhofft.

Ich kann mir aber vorstellen, größere Motive, beispielsweise für ein Kinder T-Shirt, lassen sich gut mit dem Brother Scan’n’Cut CM900 schneiden. Ob das dann allerdings wirklich schneller geht als von Hand, weiß ich nicht. Aber vielleicht entdecke ich eine hübsche Applikation für ein Shirt für mich, dann werde ich auch das noch ausprobieren.

-To be continued-