Tagebuch Montag, 16.09.

Getan: Zeit mit unruhigem Warten verbracht. Ich konnte mich kaum fokussieren. Der Grund: Der jährliche Untersuchungstermin des Lieblingsmenschen bezüglich seines Schlaganfalls. **
Gegessen: Mikrowellenkürbis, ein absolutes Seelenfutter!
Gesehen: Sonnenaufgang in extrem leuchtenden Farben.
Gehört: Beim Bügeln die letzten Kapitel von: „Die Gegenpäpstin“ von Martina André. Nette Kost zum Nähen oder bei der Hausarbeit. Die Handlung ist allerdings teilweise sehr an den Haaren herbeigezogen.
Gelesen: Viele Bewertungen der Nikon P900. Könnte sein, dass die mein neues Spielzeug wird.
Gedacht: Gott sein Dank, alles ist gut!
Gefragt: Bist Du gut angekommen?
Gefreut: Mehr als das. Gesundheit ist unbezahlbar.
Geklickt: fotocommunity.de – vielleicht werde ich wieder Mitglied. Ist zwar auch nur eine „Gegenseitig-Loben-Community“, aber eben eine mit sehr, sehr schönen Fotos.
Geplant: Essen gehen mit einer lieben Näh-Internet-Freundin.
Und sonst so: Die Socken sind immer noch nicht fertig gestrickt. Wie so oft dümple ich vor der ersten Spitze herum und muss mich zu den letzten Reihen zwingen. Ein Shirt liegt zugeschnitten herum, die Nählust fehlte aber auch.

Gespannter Blick unserer Bonny.
Klick aufs Bild macht es groß.

** Alles ist gut, Gott sei Dank. Vielleicht kann der Liebste sogar die Medikamente reduzieren oder ganz darauf verzichten. Da wir nicht wissen, wann der Schlaganfall passiert ist (das kann sogar schon im Mutterleib geschehen, meinte der Arzt gestern), sind wir natürlich immer sehr unruhig wenn sich die Untersuchungstermine nähern. Um so größer war die Erleichterung, dass alles unverändert ist. Wir haben das große Glück, in München wirklich gute Ärzte gefunden zu haben, die sich Zeit nehmen, beraten und die bei Fragen immer da sind. Dies gilt auch für unseren tollen Kardiologen hier in Landsberg.