Fertig gestrickt: Stino-Socken

Aktuell habe ich große Lust Socken zu stricken, was auch Not tut. Zwar herrscht in meiner Sockenschublade noch kein Mangel. Aber fast alles, was sich darin findet, ist mehrere Jahre alt, verwaschen und ziemlich filzig. Schön ist anders und ziehe ich bei Besuchen die Schuhe aus, ist meine Fußbekleidung schon fast peinlich.

Darauf, Socken durchzulaufen, könnte ich vermutlich noch einmal 15 Jahre warten.** So alt dürfte nämlich das älteste Paar sein, das aus einem der ersten Opalabos stammt, das ich mir damals mit Ulli geteilt hatte. Ich werde also alle Paare, die wirklich nicht mehr schön sind, ausmustern und durch neue ersetzen.

Den Anfang machen diese Socken aus Drachenwolle, mit denen ich sicher nicht zu übersehen bin. Die Farbe ist so kräftig, dass ich darauf verzichtet habe, ein Muster zu stricken. Die Socken passen perfekt zum Herbst finde ich, denn sie haben die Farbe von reifen Hokkaido-Kürbissen mit kleinen Sprenkeln, die aussehen wie vertrocknetes Laub.

Garn: Drachenwolle, das war eine Abofärbung
Nadelstärke: 2,25 und 2,0
Maschen pro Nadel: 16
Muster: Fußteil 3 Maschen rechts, 1 Masche links,
Herzchenferse
Fuß glatt mit Bandspitze

Tipp: Ich habe recht schmale Fesseln und nach einigen Wäschen waren mir die Socken hier häufig zu weit. Nehme ich weniger Maschen auf, sitzen die Socken am Unterschenkel aber zu straff. Ich stricke deshalb etwa die Hälfte des Schaftes mit der größeren Nadelstärke und gehe dann zur kleineren über. Dadurch passen die Socken auch nach einigen Wäschen noch sehr gut und rutschen nicht. Die Nadelstärke stimme ich auf das Garn ab. Bei Opal stricke ich beispielsweise mit Nadelstärke 2,5 und 2,25, da diese Wolle deutlich voluminöser ist. Die meisten anderen Garne mit Nadelstärke 2,25 und 2,0.


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Bei meinem Mann sieht das etwas anders aus. Der schafft es, nach zwei Monaten riesige Löcher in den Sohlen zu haben. Die ultimative Stricktechnik, um das zu verhindern, habe ich noch nicht gefunden. Aber vielleicht wisst Ihr ja Abhilfe?

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