Tagebuch Donnerstag, 19.09.

Gesehen: Dass das spätnachmittägliche Licht eindeutig darauf hinweist, dass der Herbst kommt. Ich mag das ja sehr. Der Winter darf aber bitte noch auf sich warten lassen.
„Das perfekte Dinner“ – gekocht wurde in Udden, der wohl verhasstesten Küche, die ich kenne. Ich bin nach zwei Jahren immer noch froh, dass ich dieses Ding los bin.
Gehört: Ich habe ein neues Hörbuch begonnen: „Die Charité – Hoffnung und Schicksal“ von Ulrike Schweikert.
Getan: Arbeiten, die übliche Haushaltsrunde, bügeln. Abends ein wenig stricken und TV.
Gelesen: Diverse Foren. Ich wollte unsere Steuererklärung abgeben, aber das Elster-Zertifikat weigert sich. Nun könnte es knapp werden… (Wir hatten wegen des Burnouts des Mannes die Frist auf Ende September verlängern lassen. So war Zeit, das ganz ohne Stress in den Sommerferien zu erledigen.)
Gedacht: Als die Steuererklärung noch auf dem Papier zu machen war, war vieles einfacher.
Gefragt: „Na, wie war es heute in der Schule?“
Gefreut: Über den Wetterbericht. Es soll übers Wochenende schön und relativ warm bleiben. Und über den Bescheid der VG-Wort.
Geklickt: Nur beruflich.
Gegessen: Den Rest der Kürbissuppe, für mich gestreckt mit Pflanzenmilch. Dazu gab es „Knack und Back“. Als Nachtisch eine Banane. Der Rest des Tages bestand wieder einmal aus: Kein Frühstück, mittags Heißhunger und deshalb diverse Kekse und Obst. Da muss sich dringend etwas ändern.
Geplant: Noch öfter vegan zu kochen. Wenn man wie ich kein Fleisch und keine laktosehaltigen Produkte essen kann, ein naheliegender Gedanke.
Und sonst so: Eben ein ganz normaler Tag ohne Höhen und Tiefen. Wobei ich ohne Tiefen sehr positiv meine, denn ganz viele Sorgen – manchmal unnötige, weil ich viel zu viel gegrübelt habe – hatten wir lange genug. Und ganz normal heißt auch: Ohne Depression, ohne schlechte Laune, ohne Antriebslosigkeit. Also ein schöner und guter Tag, den ich sehr mochte.