Tagebuch Samstag, 21.09.2019

Gesehen: Sehr viel echte Natur. Bäume, die Totholz sind, aber stehen bleiben dürfen und den Spechten Nahrung bieten. Die irgendwann umfallen, vermodern dürfen und neuen Waldboden bilden. Einen riesigen Waldameisenhaufen, an dem es emsig wuselte. Fische in wunderbar klarem Wasser. Libellen, die in der warmen Spätsommersonne tanzen, sich paaren oder einfach ausruhen.

Gehört: Stille. An den Fischteichen, an denen wir gestern spazieren waren, herrscht noch wirkliche Ruhe abseits von Autolärm und Hektik.

Getan: Wir sind eine Runde um die Weldener Weiher (Gemeinde Fuchstal) gelaufen. Hier kommt man an einer Quelle mit wundervoller Wasserqualität vorbei. Ich trinke nicht gerne reines Wasser, aber dieses schmeckte wunderbar frisch.

Gelesen: Zahlreiche Tafeln, auf denen die in diesen Teichen heimischen Fische beschrieben werden.

Gedacht: Nirgends ist es so schön, wie in der Natur.

Gefragt: „Blutet es sehr?“ – Ich hatte mich zum Abschluss der Runde mal wieder auf die Nase gelegt. Außer einem aufgeschlagenen Knie und Ellenbogen ist aber nichts passiert.

Gefreut: Über das wunderschöne Wetter. Auf dem Weg zum Auto kamen wir bei einem Imker vorbei und haben uns ein herrlich aromatisches Glas Waldhonig mitgenommen.

Geklickt: Die Geocaching-Seite.

Gegessen: Pasta mit Pfifferlingen und grünen Bohnen. Sehr lecker!

Geplant: Den nächsten Spaziergang um die Weiher. Da es hier noch so viel Natur gibt, dürften die Veränderungen durch die Jahreszeiten sehr eindrucksvoll sein und viele Fotomotive bieten.

Und sonst so: Ein Samstag, der sich anfühlte wie ein Urlaubstag und Entschleunigung pur bot. Unterwegs haben wir immer wieder Rast gemacht, die Ausblicke genossen und die Tiere beobachtet. Ein Eichelhäher kam uns ganz nahe, allerdings habe ich es nicht geschafft, ihn vernünftig abzulichten. Dafür konnten wir diese schönen Rinder beobachten, die durch ihre Hörner sehr stolz wirken. Man beachte die vielen Fliegen, die mir allerdings erst zu Hause aufgefallen sind, denn die Tiere standen etwa fünfzig Meter von uns entfernt.